
Paredes de Coura ist einer jener Winkel im Norden Portugals, die man nicht zufällig findet. Ein grünes Tal, ein Fluss mit klarem Wasser, waldbedeckte Hügel und ein Leben, das sich Zeit lässt. Man kommt hierher, um zu wandern, im Sommer zu baden, echt zu essen und durchzuatmen. Das lohnt den Abstecher.
Im Sommer lebt die Region im Rhythmus ihrer Flussstrände. Der rio Coura fließt kühl und klar zwischen den Felsen hindurch, und mehrere angelegte Strände laden zum unbeschwerten Baden ein. Der bekannteste ist der Praia Fluvial do Taboão: kristallklares Wasser, waldige Umgebung, familiäre Atmosphäre, in der Hochsaison bewacht. Ein Vormittag dort, und man versteht, warum die Einheimischen so an ihm hängen.
Rund um die Gemeinde schlängeln sich die Wanderwege durch Berge, Flüsse und Steindörfer. Wasserfälle, Mühlen, Ausblicke über das Tal: genug, um einen halben Tag oder mehr zu füllen, ganz im eigenen Tempo. Die Landschaft ist unberührt geblieben, fernab der Menschenmengen.
Jeden August empfängt die Stadt eines der bekanntesten Musikfestivals Portugals, am Ufer des rio Coura. Ein anspruchsvolles Indie- und Alternative-Programm, eine Bühne mitten in der Natur und eine einzigartige Atmosphäre. Wenn Sie zum Festival kommen, buchen Sie Ihre Unterkunft früh: Die Übernachtungen in der Umgebung sind schnell vergeben.
Das Minho ist ein Land der guten Küche. Man trinkt hier den Vinho Verde, frisch und spritzig, und man isst reichlich: sarrabulho, Flussforelle, geräucherte Wurstwaren, Maisbrot. Die kleinen Restaurants der Region servieren eine schlichte, ehrliche Küche zu sanften Preisen.
Die Region bewahrt die Spuren einer alten Vergangenheit: romanische Kirchen, keltische castros auf den Höhen, jahrtausendealte Monumente. Und nur wenige Kilometer entfernt verläuft der Caminho Português, der portugiesische Jakobsweg, mit der Etappe Rubiães.
Casa Outeiro 99 — zwei Steinhäuser, Terrasse mit Aussicht, selbstständige Anreise rund um die Uhr.
Verfügbarkeit prüfen →An den Flussstränden des rio Coura. Der bekannteste ist der Praia Fluvial do Taboão, im Sommer gepflegt und bewacht.
Im August, jedes Jahr, am Ufer des rio Coura — eines der bekanntesten Festivals Portugals.
Etwa 9 km von der Etappe Rubiães am Caminho Português entfernt. Viele Pilger legen hier eine Rast ein.